Schluss mit isolierten Frontlinern! Beekeeper erhält 50 Millionen und entwickelt Frontline Success System
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Mitarbeiter-App bei Stackmann „Wir haben 100% der Angestellten aktiviert“

Das Modehaus Stackmann ist seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren ein Familienunternehmen – mittlerweile in vierter Generation. Auf mehr als 15.000 Quadratmetern Verkaufsfläche finden Kunden in der Buxtehuder Altstadt nicht nur aktuelle Mode, sondern auch Sportausstattung, Lederwaren, Wohnaccessoires, Bücher und ein Restaurant. Knapp 300 Mitarbeiter sind für deren Zufriedenheit verantwortlich und müssen dementsprechend motiviert und koordiniert werden.

Dafür hat das Modehaus Stackmann im März 2019 die Mitarbeiter-App Beekeeper eingeführt. Christian Gideon, Substitut IT/Kooperationsmanagement, hat mit uns darüber gesprochen, wie das genau abgelaufen ist und welche Veränderungen Beekeeper dem Unternehmen gebracht hat.

Wie haben Sie sich für die App Beekeeper entschieden und welche Bedenken mussten abgebaut werden?

Wir haben uns die Entscheidung für Beekeeper nicht leicht gemacht. Glücklicherweise hatten zwei unserer Partnerhäuser die App schon eingeführt, sodass wir sie uns vorab genau anschauen konnten. Besonders wichtig für uns war es, ein geschlossenes System nutzen zu und die Kontrolle über alle Daten behalten zu können. Vor der Einführung waren unsere Mitarbeiter in Hunderten von WhatsApp-Gruppen unterwegs. Da kann nicht gesteuert werden, wer mitliest und welche Daten gespeichert werden. Bei Beekeeper erfolgt die Anmeldung, ohne dass unsere Mitarbeiter ihre Telefonnummern oder E-Mail-Adressen preisgeben müssen. Das war ein enormer Vorteil und steigerte die Akzeptanz. Mittlerweile antworten unsere Mitarbeiter nur  über Beekeeper, wenn sie noch Anfragen über WhatsApp bekommen, da unsere Plattform ausschließlich geschäftlich genutzt wird. Wichtig war auch, dass wir nun alle Mitarbeiter auf einfachem Weg erreichen können.

Wie lief die Einführung Ihrer App ab?

Wir haben anfangs mit 20 Mitarbeitern ein Brainstorming zum Thema gemacht: Was wollen wir mit der App? Mit dabei waren Führungskräfte, Mitarbeiter aus dem Verkauf, dem Restaurant und Azubis. Keiner der Mitarbeiter war technikversiert. Dabei kam heraus, dass wir verschiedene Kanäle für unterschiedliche Dinge benötigen. Wir wollten beispielsweise unterscheiden zwischen Mode, Events oder Werbung, um genau zu sehen, welche Informationen wozu gehören. Für die operative Kommunikation gibt es einen extra Stream für die Verkehrslage, weil viele Kunden aus dem Umland zu uns anreisen. Danach haben wir eine Testphase von vier Monaten durchgeführt, an deren Ende wir schon fast alle Mitarbeiter auf der App hatten. Es gab dann manchmal bis zu 15 Onboardings an einem Tag. Wichtig war uns bei diesem Schritt, dass wir alle Führungskräfte direkt involvieren, um in jeder Abteilung die entsprechende Akzeptanz zu schaffen. Mittlerweile haben wir 100 Prozent der Angestellten aktiviert.

Wofür wird Beekeeper im Unternehmen genutzt?

Wir nutzen die Dokumente-Funktion sehr ausgiebig. Unser Kooperationsmanagement, das heißt, Formulare und Informationen zu Einkaufsverträgen, werden über Beekeeper geteilt. Zudem nutzen wir die App für Schulungsunterlagen, sodass jeder Mitarbeiter darauf zugreifen kann. Auch die Anmeldungen zu Schulungen laufen darüber. In den entsprechenden Kanälen können alle Mitarbeiter relevante Informationen teilen. Dafür ist es uns wichtig, auch neue Mitarbeiter direkt zu involvieren und auf Beekeeper anzumelden. Demnächst wollen wir auch unsere Dienstpläne mit der App koordinieren.

Mitarbeiter-App Dokumentenablage

Was hat sich durch Beekeeper verändert?

Wir drucken inzwischen weniger, da Mailings und Infoblätter direkt über Beekeeper mit allen geteilt werden. Durch die Bestätigungskampagnen sind auch weniger Zettel im Umlauf, die von allen unterschrieben werden müssen. Unser gesamter Kommunikationsfluss ist jetzt besser und schneller geworden. Wenn es beispielsweise um die Schichten an einem Feiertag geht, wurden vorher Listen durch die Abteilungen gegeben, auf denen sich unsere Mitarbeiter eintragen mussten. Das dauerte bis zu vier Wochen. Jetzt geht das innerhalb einer Woche, da die Rückmeldungen viel schneller bei der Geschäftsführung ankommen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Modehäuser ihre interne Kommunikation digitalisieren können, laden Sie sich unsere Ramelow-Case-Study herunter!