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Die kommunale Abfallwirtschaft und Corona

Die Corona-Pandemie stellte für alle Branchen Deutschlands und der Welt neue Herausforderungen dar. Besonders die schnelle Umstellung auf digitale und Home Office-Lösungen war vielfach eine gesonderte Hürde, besonders in der gewerblichen Branche, in der nur ein Bruchteil der Angestellten an einem Schreibtisch arbeitet. Wie sich die Mitarbeitenden der kommunalen Abfallwirtschaft zu Zeiten von Corona gefühlt haben, konnte die Online-Umfragen von L∙Q∙M in Erfahrung bringen.

Die L∙Q∙M Marktforschung ist vielfältig auf Kommunen und Landkreise spezialisiert und betreibt dabei qualitativ hochwertige Markt- und Sozialforschung sodass sich unter anderem Entsorgungsunternehmen daran hinsichtlich ihrer strategischen Entscheidungen orientieren können.Bei der Online-Umfrage wurden Vertreter aus 500 kommunalen Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieben eingeladen, vom 16. bis 29. August diesen Jahres online und anonym ihre Meinung zur kommunalen Abfallwirtschaft in Zeiten von Corona mitzuteilen. 78 Vertreter sind dieser Einladung gefolgt. 

Die Ergebnisse der L∙Q∙M-Umfrage

Insgesamt zeigten die Befragten eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeitsfähigkeit des eigenen Betriebs zu Zeiten von Corona, wonach 73% sehr zufrieden und 23% eher zufrieden als Antwortmöglichkeit auswählten. Dabei erfolgten bei 88% die Umstellung auf Home Office, bei 73% Schließungen für den Publikumsverkehr und bei 64% bzw. 56% das Arbeiten in festen Teams bzw. in Schichten. Insgesamt wurden die Maßnahmen sowohl von den Mitarbeitenden als auch von den Bürgern und Kunden akzeptiert.

Dem zugute kommt, dass die Entsorgung und Müllabfuhr von Rest-, Papier- und Biomüll fast überall normal erfolgte, eingeschränkt waren dagegen die Abholung und Entgegennahme von Sperrmüll durch Recyclinghöfe sowie der Kundenkontakt. Über die Hälfte der befragten Vertretern der kommunalen Abfallbetriebe gaben an, dass man in ihrem Unternehmen angesichts der Corona-Pandemie auf einen Krisenplan zurückgreifen konnte, der jedoch zum Teil nur eingeschränkt nutzbar war. 

Innovationsschub in Abfallbetrieben erwünscht

Für die Kommunikation zwischen verschiedenen kommunalen Einheiten sowie innerhalb eines kommunalen Abfall- und Entsorgungsbetriebs gaben die Vertreter an, dass die Zusammenarbeit dann funktioniert, wenn die Kommunikation schnell und reibungslos funktionierte. Bei der Umfrage wurde zudem als positiv an der Corona-Krise erachtet, dass die Unternehmen einen Innovationsschub erlebten und dies in Arbeitszeitmodelle, Home Office, Digitalisierung sowie Video- und Telefonkonferenzen spürbar sei.

Aus diesem Grund empfiehlt sich eine digitale Plattform wie Beekeeper für den uneingeschränkten Zugang zu Informationen für alle Mitarbeitenden, welche gerade in gewerblichen Unternehmen wie den kommunalen Abfallbetrieben von unterwegs und abseits des Schreibtischs arbeiten und überall erreichbar sein sollten. 

Der Krise voraus dank Beekeeper

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) nutzt seit 2018 die Beekeeper-App inform der unternehmenseigenen myBSR-App. Dank dieser konnte die BSR deutlich schneller auf die Corona-Pandemie reagieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen: So konnten alle Mitarbeitende des BSR – von der Straßenreinigung bis zum Vorstand – über die positiven Reaktionen aus der Bevölkerung hinsichtlich des unermüdlichen Einsatzes der BSR informiert werden, was abteilungsübergreifend die Motivation steigern konnte. Zudem ermöglichte die App über Streams und Gruppenchats Online-Weiterbildungen sowie Stressbewältigungshilfen und Corona-Alltagstipps durch sensibilisierte Corona-Lotsen.

Mit der mobilen Plattform von Beekeeper haben Ihre gewerblichen Mitarbeitenden auf alle Tools und Kommunikationskanäle in einer zentralen App Zugriff. Wir vereinen Kommunikation und Tools und steigern damit betriebliche Agilität, Produktivität und Sicherheit.

Mehr über die Erfahrung des BSR mit der Beekeeper-App sowie die Vorzüge mobiler Kommunikation in Abfallbetrieben finden Sie in der BSR Case Study.