Gewerbliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – Definition und Führung von Non-Desk-Mitarbeitenden

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Workforce Definition with Beekeeper

Gewerbliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen machen in vielen Branchen den Großteil der Belegschaft aus. In der Produktion, im Einzelhandel oder in der Gesundheitsbranche sind sie für den Unternehmenserfolg ausschlaggebend. Und doch ist es für viele gewerbliche Unternehmen schwierig, ihre Angestellten zuverlässig zu erreichen und diese auf dem neuesten Stand zu halten. Schuld daran ist häufig der fehlende Zugang zu einem Computer. 

Gewerbliche Mitarbeitende und ihre Bedürfnisse unterscheiden sich von den Desk-Mitarbeitenden und sollten entsprechend mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dabei hilft bereits eine Definition von gewerblichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, um Klarheit über deren Arbeitsweise zu bekommen und diese zu optimieren.

Was sind gewerbliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eines Unternehmens können in Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter unterschieden werden. 

Büroangestellte haben dank ihres festen Arbeitsplatzes permanenten Zugriff auf die unternehmensinternen Kommunikationskanäle, da sie diese vermehrt auch für ihre tägliche Arbeit brauchen. Sie sind zudem überwiegend festangestellt.

Gewerbliche Mitarbeitende, welche in Produktion, Vertrieb, Krankenhäusern oder im Einzelhandel oder in der Hotellerie arbeiten, haben weniger Zeit und Möglichkeiten die Kanäle der klassischen Unternehmenskommunikation zu nutzen. Dies liegt daran, dass sie zur Nutzung dieser an einen gemeinschaftlichen Computer wechseln müssten und das häufig außerhalb ihrer Arbeitszeit. Auf diese Weise fehlen der Austausch zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmen während der Arbeitszeit.

Gewerbliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – auch Non-Desk- oder Frontline-Mitarbeitende genannt – werden häufig nach Stundensatz bezahlt. Angaben zur Bezahlung oder Kündigung eines gewerblichen Mitarbeiters sind in dessen Arbeitsvertrag festgehalten, ebenso wie in dem Vertrag eines Angestellten.

defining workforce with Beekeeper
Gewerblich vs. kaufmännisch? Der Unterschied zwischen gewerblichen und kaufmännischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen liegt in ihrer Tätigkeit: Während mit “gewerblich” vor allem die Produktion und Herstellung von Gütern gemeint ist, umfasst eine kaufmännische Tätigkeit mehrheitlich Verwaltung und Dienstleistungen. Wir fassen alle Tätigkeiten abseits eines festen Arbeitsplatzes mit dem Begriff des gewerblichen bzw. Frontline-Mitarbeiters zusammen.

Beispiele für gewerbliche Tätigkeiten

Beekeeper's examples of non-desk workforces

Stellenangebote für gewerbliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gibt es zahllose, denn sie sind in mehr Bereichen tätig als man auf den ersten Blick vermuten würde. Gemeinsam haben sie den erschwerten Zugang zu klassischen Kommunikationskanälen wie einem Intranet oder einem internen E-Mail-Postfach.

Industrie

Ob großer Autobauer, Zementfabrik oder Schlachtbetrieb – die Mitarbeitenden in der Produktion stehen selten still. Dazu kommt Personal für Logistik, Wartung, Reinigung und vieles mehr. Sie alle haben keinen Schreibtisch und keinen Rechner und ihre Pausenzeit ist ihnen teuer. Effiziente, mobile Informationsweitergabe ist gefragt.

Einzelhandel

Kassierer und Kassiererinnen, Einzelhandelsverkäufer und -verkäuferinnen sowie Lagermitarbeitende in Supermärkten oder kleinen Boutiquen beraten Sie bei Ihrem Einkauf und sorgen für immer volle Regale. Und sind Frontline-Mitarbeitende. Zwar stehen sie häufig hinter einem Tresen oder einer Kasse, jedoch sind diese selten mit einem festen Computer ausgestattet. 

Hotellerie

Die Angestellten an der Rezeption, die netten Zimmermädchen und Pagen wollen Ihnen bei einem Hotelbesuch einen bestmöglichen Aufenthalt bereiten. Dafür stehen sie Ihnen nahezu rund um die Uhr zur Verfügung. Da sie dabei ständig im Hotel unterwegs sind, um allen Gästen gerecht zu werden, ist es auch für sie schwierig, Zugang zu klassischen, unternehmensinternen Kommunikationskanälen zu bekommen.

Gesundheitsbranche

Krankenhauspersonal, Pfleger und Pflegerinnen, Ärzte und Ärztinnen retten Tag für Tag Leben und kümmern sich um Patienten jeden Alters und jeder Lebenslage. Zwischen den Patienten und angesichts langer und intensiver Arbeitstage bleibt da wenig Zeit, sich in die unternehmenseigenen Computer einzuloggen, um interne Informationen zu erhalten.

Gewerbliche Mitarbeiter mit digitalen Tools führen

frontline workforce development with Beekeeper

Abhilfe kann da durch digitale Möglichkeiten geschaffen werden, die angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt immer vielfältiger und selbstverständlicher werden und auch der oft vernachlässigten Berufsgruppe der gewerblichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zugänglich gemacht werden. Denn diese können eine mobile Mitarbeiter-App ortsungebunden direkt auf ihrem eigenen Smartphone nutzen.

Kommunikation, Motivation und Engagement

Gewerbliche Mitarbeitende haben oftmals lange und mitunter körperlich anstrengende Arbeitstage. Aus diesem Grund sollte die mobile Nutzung zentraler Kommunikationsplattformen die Unternehmenskommunikation in gewerblichen Betrieben begünstigen. Ein Tool, welches an die Bedürfnisse von Non-Desk-Mitarbeitenden angepasst ist, also beispielsweise Arbeitsabläufe wie etwa die Zeiterfassung automatisiert und den internen Austausch von Informationen und Schichten ermöglicht, wirkt sich positiv auf die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden sowie die individuelle Motivation und das Engagement der Angestellten aus. Dies ist auch für das Recruiting potenzieller gewerblicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein Pluspunkt, da das Mitarbeitererlebnis in Unternehmen immer häufiger durch die Angestellten nach außen kommuniziert wird.

Unternehmen sollten daher auf Tools wie Beekeeper setzen, um ihre gewerblichen Angestellten zuverlässig zu erreichen, einzubinden und in ihren individuellen Stärken zu befähigen.

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